Rabitz

Rabitz ist eine Drahtputzarbeit, die 1864 vom Maurermeister Carl Rabitz erfunden wurde – 1878 wurde dieses Verfahren patentiert.
Rabitz wird nach wie vor im Denkmalbereich eingesetzt. Die Raumgestaltung mit dieser Technik bietet der Fantasie der Architektur ungeahnte Möglichkeiten.

Decken (z.B. die Philharmonie-Decke) werden durch das Rabitz-Verfahren als akustische Maßnahme für die Ausschallung des Zuhörerraumens eingesetzt.
Erst in letzter Zeit wurde Rabitz bei geraden Decken durch Trockenbau (Gipskartonplatten) abgelöst. Viele Bereiche sind jedoch nicht mit dieser modernen Technik zu bewerkstelligen. Hier greifen die Architekten gerne auf die alte Rabitz-Technik (Kreuzgewölbe, Gesimsvorspannungen und Sonderkonstruktionen mit engen Radien) zurück.

